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      letzte Aktualisierung: 01.10.2018 7:23

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Deutsche Bahn st�rkt Kundenrechte im Fernverkehr

Frankfurt am Main (ots) - Neu ab 1. Oktober: Rechtsverbindlicher Anspruch auf Entsch�digung von 20 Prozent des Fahrpreises im Versp�tungsfall / Pauschalbetr�ge f�r Benutzer von Zeitkarten und BahnCard 100 / 16 000 Mitarbeiter geschult

Die Deutsche Bahn hat heute in Frankfurt am Main wichtige Details ihrer Kundencharta f�r den Fernverkehr vorgestellt. Zentrales Thema war die rechtsverbindliche Entsch�digung im Versp�tungsfall, die Kunden des Fernverkehrs ab dem 1. Oktober erhalten. Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr: "Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt. Aus diesem Grund haben wir die Kundenrechte deutlich verbessert. Wurden bisher unsere Fahrg�ste im Fernverkehr bei Versp�tungen auf Kulanzbasis entsch�digt, besteht k�nftig ein Rechtsanspruch."

Die DB-Kunden erhalten damit erstmals eine einheitliche und rechtsverbindliche Zusage auf Entsch�digung, wenn ihre Fernverkehrsreise �ber 60 Minuten versp�tet endet und die Bahn f�r die Ursachen der Versp�tung verantwortlich ist. Diese Zusage gilt nicht nur f�r Versp�tungen eines einzelnen Zuges, im Gegensatz zur bisherigen Kulanzregelung umfasst die zuk�nftige Leistung der Bahn die gesamte Reisekette im Fernverkehr einschlie�lich eines eventuellen Zugausfalls.

Der Reisende erh�lt im Versp�tungsfall eine so genannte Gutscheinkarte. Diese wird ihm unmittelbar im Zug oder w�hrend der n�chsten zwei Tage am Service Point und im DB ReiseZentrum ausgeh�ndigt. Die Gutscheinkarte kann er innerhalb eines Monats zusammen mit der betreffenden Fahrkarte im DB ReiseZentrum oder einer DB Agentur vorlegen. Kauft er sofort eine neue Fahrkarte, wird die Entsch�digungssumme mit dem Fahrpreis verrechnet. Andernfalls wird ein Gutschein ausgestellt, der innerhalb von 12 Monaten beim Kauf einer Fahrkarte, BahnCard oder Zeitkarte verrechnet werden kann.

Der Reisende erh�lt zwanzig Prozent des f�r die von der Versp�tung betroffenen Strecke bezahlten Fahrpreises als Entsch�digung. Der Mindestbetrag liegt bei f�nf Euro. F�r Kunden mit Zeitkarten und BahnCard 100 bietet die Bahn eine pauschale Entsch�digung an, die sich an dem durchschnittlichen Preis einer Fahrt mit diesen Karten orientiert: Zeitkarteninhaber erhalten f�nf Euro in der 2. und 7,50 Euro in der 1. Klasse, BahnCard 100-Kunden zehn Euro in der 2. und 15 Euro in der 1. Klasse.

Reisende im ICE-Sprinter bekommen zus�tzlich bereits nach einer Versp�tung von �ber 30 Minuten den ICE-Sprinter-Aufpreis als Gutschein erstattet (2. Klasse: 10 EURO; 1. Klasse: 15 EURO). F�r Kunden im Nachtreiseverkehr wird die Entsch�digung ab einer Versp�tung von �ber 120 Minuten angeboten.

Kann der Kunde seine Reise bis 24 Uhr nicht wie geplant fortsetzen, �bernimmt die Bahn die Kosten f�r Taxifahrt oder �bernachtung in H�he von maximal 80 Euro. Bisher galt diese Regelung erst ab ein Uhr nachts.

An der Ausarbeitung der Kundencharta haben die Bundesministerien f�r Verkehr, Bau- und Wohnungswesen sowie f�r Verbraucherschutz, Ern�hrung und Landwirtschaft intensiv mitgearbeitet.

Die bahninterne Umsetzung der Charta wurde umfassend vorbereitet. Allein in den letzten drei Monaten hat die Bahn 16.000 Mitarbeiter zum Thema Kundenrechte im Fernverkehr geschult.

Zus�tzlich zu den Leistungen bei Versp�tungen umfasst die Kundencharta im Fernverkehr weitere Serviceversprechen der Bahn. Dazu geh�ren unter anderem die Themen Reiseinformation, Service im Zug und einfacher Fahrkartenkauf. Dr. Rausch: "Mit der Kundencharta setzt die Bahn ihren Weg zu mehr Service und Qualit�t konsequent fort. Die Position der Bahn gegen�ber Auto und Flugzeug wird damit deutlich gest�rkt."

Ab dem 14. September steht die Bahn ihren Kunden unter der Rufnummer 01805 788 015 (12 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz) t�glich von 6 bis 22 Uhr f�r Fragen zum Thema Kundencharta zur Verf�gung.

 
Quelle: Deutsche Bahn AG
Datum: 14.09.04
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
www.conrad.de