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      letzte Aktualisierung: 01.12.2018 7:52

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Bahn hebt Fahrpreise um rund 2,9 Prozent an und f�hrt preiswerte Jugend-BahnCard ein

Berlin (ots) - Die Deutsche Bahn wird mit dem Fahrplanwechsel ab 11. Dezember die Fahrpreise um etwa 2,9 Prozent erh�hen. Grund sind vor allem dramatisch gestiegene Marktpreise f�r Strom und Diesel sowie geringere Zusch�sse der L�nder im Regionalverkehr. �Wir haben auf diese Entwicklung fr�hzeitig mit Kostensenkungsma�nahmen reagiert und konnten so einen Teil der gestiegenen Energiepreise kompensieren, zum Beispiel durch konsequent energiesparendes Fahren�, erkl�rte Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr der Bahn. �Dadurch waren wir in der Lage, die notwendige Preisanpassung in den meisten F�llen unterhalb von drei Prozent zu halten.�

So steigt der Normalpreis im Fernverkehr, 2. Klasse, um durchschnittlich 2,9 Prozent, gleiches gilt f�r die Preise f�r Streckenzeitkarten, also Wochen-, Monats-, Jahreskarten und Abos. Der Normalpreis in der 1. Klasse erh�ht sich zus�tzlich um durchschnittlich 1,3 Prozent. Der Maximalpreis, der ab rund 750 Kilometern gilt, steigt in der 2. Klasse von 111 auf 115 Euro, in der 1. Klasse von 167 auf 175 Euro. Die Preise der BahnCards erh�hen sich um bis zu drei Prozent. Bei der BahnCard 25 und 50 ist dies die erste Erh�hung seit dem 1. August 2003. Die neuen Preise gelten ab Fahrplanwechsel am 11. Dezember.

Eine entsprechende Preisanpassung, die noch durch die L�nder genehmigt werden muss, plant die Bahn auch im Regionalverkehr. Hier werden Einzelfahrscheine und Wochenkarten um 2,9 sowie Monatskarten um 2,2 Prozent teurer. Die Preise f�r Jahreskarten und Abonnements bleiben stabil. Der Preis der Fahrradkarte steigt zum ersten Mal seit f�nf Jahren um 50 Cent auf 3,50 Euro.

Strom- und Dieselpreise bis zu 100 Prozent gestiegen, sinkende Zusch�sse im Regionalverkehr

Dass die Bahn als gr��ter Energieabnehmer des Landes von den massiv steigenden Kosten f�r Strom und Diesel besonders hart betroffen ist, hatte Bahnchef Hartmut Mehdorn schon auf der Bilanzpressekonferenz und bei der Vorlage der Halbjahreszahlen erl�utert. Innerhalb eines Jahres sind die Strompreise am Markt um bis zu 32 Prozent gestiegen, Diesel wurde sogar um 100 Prozent teurer. Gleichzeitig k�rzen die L�nder ihre Erstattungsleistungen f�r die Bef�rderung schwerbehinderter Menschen. Der DB-Regionalverkehr erh�lt im Jahr 2005 rund 33 Millionen Euro weniger Zusch�sse als noch 2003.

Preise im Fernverkehr 2006 unter dem Niveau von 1998, Anpassung bei Regio deutlich geringer als in Verb�nden

Nach der Preisanpassung liegt das Normalpreisniveau im Fernverkehr unter dem des Jahres 1998. Grund daf�r sind die im Jahr 2002 deutlich abgesenkten Preise. Zudem nutzen die meisten Kunden die attraktiven Aktions- und Spar preise oder ihre BahnCard. �ber 80 Prozent aller Fahrten im Fernverkehr finden heute zu reduzierten Preisen statt. Im Regionalverkehr bleibt die Preisanpassung deutlich unter den Steigerungsraten in vielen Verkehrsverb�nden, die von 55 Prozent aller Nahverkehrskunden benutzt werden. Die Verb�nde werden f�r 2006 ihre Preise um durchschnittlich 3,3 Prozent erh�hen.

CityTicket wird auf �ber 80 St�dte ausgeweitet, neue BahnCard 25 f�r die Jugend kostet einmalig nur zehn Euro

Gleichzeitig startet die Bahn deutliche Angebotsverbesserungen. Das City- Ticket wird von 67 auf �ber 80 St�dte ausgeweitet. In diesen Zielorten k�nnen BahnCard-Kunden in Verbindung mit einem Fernverkehrsfahrschein den Nahverkehr kostenlos nutzen. Zudem gibt es eine neue BahnCard 25 f�r Kinder und Jugendliche. Diese k�nnen jetzt f�r den Einmal-Betrag von zehn Euro ihre eigene Jugend-BahnCard kaufen, die bis zum 19. Geburtstag gilt. Unter 15 Jahren fahren sie in Begleitung der Eltern oder Gro�eltern ohnehin kostenlos.

Mehr Leistungen bei den L�ndertickets, neue Angebote f�r Singles und Nachtschw�rmer

Im Regionalverkehr wird die G�ltigkeit der L�ndertickets jetzt in allen Bundesl�ndern auf das Wochenende ausgedehnt. Von dieser Verbesserung profitieren Kunden in Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Th�ringen und Sachsen. Gleichzeitig f�hrt die Bahn das bereits in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen erfolgreiche Single-Ticket jetzt auch in Baden-W�rttemberg ein, das dort f�r 17 Euro am Automaten und im Internet zu kaufen ist.

In Bayern, Brandenburg und Berlin startet der Regionalverkehr der Bahn ein neues, attraktives Angebot: das L�nderticket Nacht. Damit fahren bis zu f�nf Kunden zwischen 19 und 6 Uhr des Folgetages bei Kauf im Internet oder am Automaten in der 2. Klasse f�r insgesamt nur 18 Euro.

Unver�ndert bleiben die Preise f�r das bundesweit g�ltige Sch�nes-Wochenende- Ticket und das Sch�nerTagTicket in Nordrhein-Westfalen. Gleiches gilt f�r die L�ndertickets in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. In allen anderen Bundesl�ndern werden die Preise der L�ndertickets um ein bis zwei Euro erh�ht. Stimmen die L�nder zu, kosten diese am Automaten und im Internet k�nftig zwischen 17 und 27 Euro, am Schalter jeweils zwei Euro mehr.

 
Quelle: Deutsche Bahn AG
Datum: 24.08.2005
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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